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Was muss man beim Kauf umweltschonender Reinigungsmittel beachten?

Die Umwelt zu schonen, ist gerade im Haushalt sehr wichtig. Denn umweltschonende Reinigungsmittel sind auch wesentlich gesünder und belasten die Gewässer nicht zu stark. Ob Putzmittel, Spülmittel oder Waschpulver, es gibt für alles auch umweltschonende Alternativen.

Doch reicht es nicht, einfach nur ein Produkt zu kaufen, welches als umweltschonend angepriesen wird. Branchenspezifische Siegel werben für umweltschonende Reinigungsmittel. Doch nicht alles, was ein Siegel trägt, ist wirklich gut für die Umwelt. ECOCERT wirbt zum Beispiel mit Nachhaltigkeit und nachwachsenden Rohstoffen. Doch leider wird gerade in Reinigungsprodukten gerne Zitrusöl verwendet. Dies kann für Allergiker fatale Folgen haben. Denn die im Zitrusöl enthaltenen Stoffe Limonen und Citral lösen teils schwere Allergien aus. Außerdem ist Zitrusöl für bestimmte Wasserorganismen sehr giftig. Ökologischer Anbau und Nachhaltigkeit sind also kein Kriterium für ein umweltschonendes Putzmittel. Noch einige andere Siegel, wie auch das “Suistenable Cleaning” werben mit Nachhaltigkeit. Diese Nachhaltigkeit betrifft aber nur den Herstellungsprozess und nicht das Produkt selbst.

Woran erkennt man echte Umweltsiegel?

Nur das deutsche Umweltsiegel, der allseits bekannte Blaue Engel und das europäische Siegel in Form einer Euroblume bieten wirkliche Umweltverträglichkeit.
Der Blaue Engel wurde 1977 ins Leben gerufen. Produkte mit diesem Siegel schützen die Umwelt nachweislich und verursachen nur geringe Belastungen. Auf der Homepage des Siegels kann man sich über alle Produkte informieren und somit genau sehen, inwieweit ein Produkt umweltfreundlich ist.
Die Euroblume arbeitet nach ähnlich strengen Richtlinien, sodass Verbraucher sich darauf verlassen können, dass diese Produkte ebenfalls umweltfreundlich sind.

Umweltfreundlich Putzen

Nicht nur das umweltfreundliche Reinigungsmittel hilft dabei, die Natur möglichst wenig zu belasten. Auch richtiges Putzen ist dafür wichtig. Denn viele Menschen verwenden viel zu viel Reinigungsmittel. Glatte Böden benötigen meist keinen speziellen Reiniger, sondern können mit umweltschonender Schmierseife geputzt werden. Auch Schlämmkreide, Soda und Essig putzen auf natürlicher Basis. Geschirrspülmittel sollten immer sparsam dosiert werden. Die richtigen Putztücher und Schwämme helfen ebenfalls, die höchstmögliche Sauberkeit zu erreichen. Desinfektionen sind in einem normalen Privathaushalt nicht notwendig. Wer Wert auf extreme Sauberkeit legt, kann mit einem Dampfreiniger ganz ohne Chemie reinigen. Wäsche kann meist mit weniger Waschmittel gewaschen werden, als der Hersteller angibt. Stark verschmutze Wäsche ist eher selten und zum Auffrischen reicht häufig die halbe Menge.
Generell sollte so wenig Chemie wie möglich eingesetzt werden. Spezielle Reiniger sind meist unnötig. Glas wird mit Essigwasser oder Spiritus genauso sauber und glänzend wie mit Glasreiniger. Kalkablagerungen kann mit Zitrone und Essig zu Leibe gerückt werden und erspart so aggressive, umweltschädliche Kalklöser.

Für weitere Informationen besuchen Sie:

- Reinigungsmittel in der Industrie.

- Was sind Pumpspeicherwerke?

- Reinigungsspezialisten

Der Klimawandel und seine Folgen

Ist der Klimawandel schon Realität?

Der Klimawandel, lange Zeit nur als Schreckgespenst beschworen, als These gar umstritten, ist inzwischen nicht mehr zu leugnen. Einige Symptome sind inzwischen zu den in der Wissenschaft so beliebten “harten Fakten” geworden – messbaren, sicher belegten Daten. Dazu gehören unter anderem:
-Im Jahr 2010 gab es in Südfrankreich eine Hitzewelle mit länger anhaltenden Temperaturen um 40° Celsius, Menschen starben unter anderem in Altenheimen an schlichtem Wassermangel, der jährliche Mittelwert der Region ist nachweislich um 2° Celsius gestiegen.
-Die heißeste Juninacht des Jahres 2011 in der Schweiz ließ die Temperaturen um 25° Celsius verharren. Das ist der höchste Wert seit 250 Jahren.
-In Indien ist der Durchschnittswert des Jahresmittels sogar um 5° Celsius gestiegen, an Rekord-Hitzetagen wurden 49° Celsius im Schatten gemessen.
-Die Zahl der amerikanischen Tornados und Hurrikans nimmt signifikant zu (knapp 400 im Juni 2011), sie erreichen gewaltige Umfänge wie “Irene”. Die charmante Dame bewegte sich Ende August 2011 als Hurrikan mit der Größe Europas an der US-Ostküste entlang.

Prognosen des Klimawandels

In den Jahren bis 2030 rechnen Wissenschaftler mit einem durchschnittlichen Temperaturanstieg weltweit um mindestens 1,6° Celsius, düstere Prophezeiungen sagen sogar 6° Celsius bis 2050 voraus. Zum Vergleich: Der gesamte Anstieg im 20. Jahrhundert mit all seiner Industrialisierung betrug nur 0,6° Celsius. Die Folgen sind jetzt schon sichtbar und deutlich zu spüren. Die Ozonschicht schwindet, Gletscher schmelzen, Winter sind ungewöhnlich mild, Sommer hingegen erdrückend heiß. In den Alpen wachsen Pflanzen in Höhenlagen, wo dies nie beobachtet worden war, in anderen Regionen nehmen Überflutungen und Killerstürme zu. Der Meeresspiegel könnte im 21. Jahrhundert um bis zu 90 cm ansteigen, was ganze Inseln und Küsten verschwinden lassen wird. Andere Veränderungen betreffen die Verlagerung von Niederschlägen, die beispielsweise in den Tropen abnehmen werden – mit Folgen für die dortige Fauna und Flora, die das Weltklima reguliert. Auch die zunehmenden Waldbrände in Europa und Nordamerika sind, vor allem in ihren Ausmaßen, eine Folge des Klimawandels.
Apokalyptische Visionäre warnten schon zu Beginn der 2000er Jahre die US-Administration davor, dass das Land und die Welt durch den Klimawandel bald stärker bedroht sein würden als durch den internationalen Terrorismus. Sollte beispielsweise der Golfstrom seine Kraft verlieren und gar zum Stillstand kommen, wären die Folgen verheerend: Eisige Winde würden über Europa hinwegfegen, Stürme und Fluten die Küsten untergehen lassen. Nord- und Ostsee könnten dauerhaft einfrieren.

Windkraft gerne – aber bitte woanders!

Mit dieser Überschrift könnte man wohl die Einstellung vieler Menschen beschreiben. Aber wenn sich Menschen statt eines 24 Zoll Fernsehers einen 42 Zoll Fernseher kaufen, muss eben irgendwo ein Windrad aufgestellt werden.

Dabei stehen sie keineswegs irgendwo. Geeignete Gebiete sind nicht so einfach zu finden, wie es den Anschein hat. Die meisten guten Plätze sind auch schon von Windparks belegt. Dabei hat die umweltfreundliche Windenergie grundsätzlich das Problem, dass die Höhe entscheidend ist sowohl für die Windstärke als auch die Konstanz des Windes, und damit auch des Stromertrages. Besonders große Windräder sind dabei auch besonders weit zu sehen. Die meisten Klagen über die „Verspargelung“ betreffen den allgemeinen Anblick, die Geräusche und den Schattenwurf. Manchmal wird auch die Bewegung der Windräder als beunruhigend beschrieben.
Zumindest für den allgemeinen Anblick und die Beunruhigung kann man sagen, dass dies Gewohnheitssache ist. Wer den Ausblick auf eine Autobahn oder eine Hauptstraße in der Stadt hat, sieht sicherlich mehr Bewegung als das Drehen von Windrädern. Auch an die großen, hässlichen, Hysterie auslösenden Felder, auf denen die Windräder heute stehen, haben wir uns irgendwann im vorigen Jahrhundert gewöhnt. Und für Geräusche und Schattenwurf gibt es recht strenge Regeln, zum Beispiel darf ein Haus höchstens eine halbe Stunde am Tag von Schatten getroffen werden.

Unbestreitbarer Vorteil der Windräder ist ihr geringer physischer Platzverbrauch. Egal, wie dominierend sie optisch sind, der Einfluss auf die Landwirtschaft ist gering. Hier liegt auch eine große Chance. Es existiert eine Studie zu sogenannten Regenerativzonen, in denen hauptsächlich Energie erzeugt wird. Die geeignetsten Standorte sind im Nordosten Deutschlands. Hier könnte durch eine durchgehende Bebauung durch Windräder, kombiniert mit Biomasse, einen Großteil des benötigten Stromes erzeugt werden. Die geringe und weiter abnehmende Bevölkerungsdichte würde dies sogar positiv beeinflussen, und die weiter dort lebenden Menschen hätten Arbeitsplätze. Verbleibende Störungen der meist schon an Windräder gewöhnten Bewohner könnten durch eine Gewinnbeteiligung gemindert werden. Wie eine Studie gezeigt hat, hängt nämlich das Ausmaß der Störung hauptsächlich davon ab, in wessen Taschen der Gewinn landet. Wer für jede Drehung eines Windrades Geld bekommt, scheint immun gegen die von der Drehung ausgehende Nervosität zu sein.